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Umgebung

Montalcino
Der (vermutlich von Etruskern gegründete) Ort liegt auf einem Hügel an der alten Frankenstraße. Die Herrschaft über Montalcino hatten sowohl Florenz als auch Siena. Die Sienesen bauten die Fortezza (Festung) auf dem Berg. Auch eine Stadtmauer ist noch gut erhalten.
Böden, Lagen und Klima der Gegend begünstigen den Weinbau. Durch ihn ist der Ort weltberühmt geworden. Das Topprodukt ist der Brunello di Montalcino, der unbestritten einer der teuersten Spitzenweine Italiens ist. Die Kellereien in und um Montalcino sind daher ein Besuchermagnet
Farbenfroh und spannend ist das „Drosselfest“ (Sagra del Tordo), das seit 1958 jährlich am letzten Sonntag im Oktober gefeiert wird. Es ist ein folkloristischer Wettkampf zwischen den Stadtteilen, der in Form eines Bogenschießens ausgetragen wird und die Jagdsaison eröffnet. Am Beginn steht ein historischer Umzug zur Fortezza, dem Ort des Wettkampfs.
 
Le crete senesi 
Die Crete Senesi ist eine durch Erosion geprägte mittelitalienische Landschaft, die in einem Gebiet der Toskana südlich Siena liegt. Sie umfasst die Gebiete der Kommunen Asciano, Buonconvento, Monteroni d'Arbia, Rapolano Terme und San Giovanni d'Asso, welche alle in der Provinz Siena liegen. Innerhalb der Crete bei der Kommune Asciano liegt die Accona-Wüste (italienisch Deserto di Accona), in der sich das Olivetaner-Mutterkloster Monte Oliveto Maggiore angesiedelt hat. Die Accona-Wüste gehört zu den Badlands und ist mit nur 600 mm Niederschlag im Jahr sehr regenarm.
Biancane in der Crete
Wie in allen Badlands entstehen durch Verwitterung des Tons, der hier Mattaione heißt, Furchen an den Südhängen, die so genannten Calanchi. Typisch für die Crete Senesi sind die Biancane, weiße, nur wenige Meter hohe Hügel mit schmalen Furchen und ohne jede Vegetation. Die Anzahl der Biancane ging insbesondere seit den 1980er Jahren durch den Einsatz von Landmaschinen drastisch zurück.
 
Bagno Vignoni 
Schon die Etrusker und später die aristokratischen Römer erkannten die heilende, wohltuende Wirkung des Wassers von Bagno Vignoni, einem winzigen Thermalort mit großer Badetradition. Sogar Medicifürst "Lorenzo il Magnifico", die Heilige Katharina und Papst Pius II besuchten das berühmte Bad auf der Piazza. Bagno Vignoni war ein beliebter Pilgerort auf der antiken Pilgerstraße "Via Francigena", die einst Canterbury und Rom verband und im Jahr 1994 vom European Institute of Cultural Routes als Europäische Kulturstraße erklärt wurde.
 
Thermalquellen 
In Orcia-Tal , befinden sich mehrere natürliche Thermalquellen, wie z.B. Bagno Vignoni mit großem Steinbecken (Ursprünge aus der Römerzeit) auch Rapolano und Bagni di Petriolo im grünen Merse-Tal empfehlen.
 
Siena
Siena ist der Name einer Stadt und eines früheren Stadtstaates im Zentrum der italienischen Toskana. Die Stadt hat 54.159 Einwohner (Stand 1. Januar 2009) und ist bekannt für den Palio di Siena, ein Pferderennen, das am zentralen Platz Piazza del Campo ausgetragen wird. Siena gilt als eine der schönsten Städte der Toskana und Italiens. Schon von jeher befindet sie sich in Rivalität mit Florenz, in politischer, wirtschaftlicher oder künstlerischer Hinsicht. Während Florenz als Paradebeispiel einer Renaissance-Stadt vor allem durch die schiere Masse und Größe seiner Bauwerke und Kunstwerke beeindruckt, hat Siena den mittelalterlichen Charakter der italienischen Gotik erhalten. Die historische Altstadt gehört seit 1995 zum UNESCO-Welterbe. Die Universität Siena, gegründet 1240, gehört zu den ältesten Universitäten Italiens und wird heute von etwa 20.000 Studenten besucht.
Kunsthistoriker bezeichnen sie als " Hauptstadt der italienischen Gotik ", da sie wie kein anderer Ort das Stadtbild des 14. Jahrhunderts bewahrt. Zum besseren Schutz ihrer Schönheit wurde der Straßenverkehr bereits Ende der 1960-er Jahre beschränkt damals das erste verkehrsberuhigte Stadtzentrum Italiens; der Besucher kann daher relativ ungestört malerische Straßen, Plätze, Kirchen und bemerkenswerte Aussichtspunkten entdecken.
 
San Gimignano 
San Gimignano wird auch Mittelalterliches Manhattan oder die Stadt der Türme genannt. Der historische Stadtkern ist seit dem Jahr 1990 Weltkulturerbe der UNESCO. San Gimignano besitzt noch heute einige der mittelalterlichen Geschlechtertürme, die in anderen Städten nur als Stümpfe erhalten blieben. Die Familien versuchten, sich in der Höhe ihrer Türme gegenseitig zu übertrumpfen und damit ihre Macht zu demonstrieren. Das schien ihnen wichtiger zu sein als ein luxuriöses Leben, das in solchen Türmen natürlich nicht möglich war. Von den einst 72 Geschlechtertürmen existieren in San Gimignano heute noch insgesamt 15.
 
Abbazia Sant'Antimo 
Die Abtei wurde von Benediktinern bereits im 8. Jahrhundert gegründet – der Legende nach auf Initiative von Karl dem Großen aus Dank vor Errettung vor der Pest – und in den folgenden Jahrhunderten stetig erweitert. 1118 wurde mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen. Ein Jahr zuvor hatte ein gewaltiges Erdbeben in ganz Norditalien zahlreiche Gebäude zerstört, die anschließend auf den alten Grundmauern erneuert wurden. Bei den Kirchen hatten sich zuweilen die Apsis und die Krypta erhalten.
 
Chianti-Classico-Gebiet
Es ist im Norden begrenzt von den Vororten von Florenz, im Osten von den Chianti-Bergen, im Süden von Siena und im Westen von den Tälern der Flüsse Pesa und Elsa. Es ist das Kernland des Chianti-Gebietes. Eine 70 km lange Weinstraße (die „Via Chiantigiana“, SS 222) verbindet die beiden großen Städte und führt durch eine großartige Kulturlandschaft. An der Straße liegen viele bekannte Weinorte aufgereiht wie an einer Perlenkette. Nur ein Zehntel des sehr waldigen Gebiets (insgesamt ca. 70.000 Hektar) wird für Weinbau verwendet. Der Gallo Nero (=„Schwarzer Hahn“) ist das Kennzeichen der Chianti Classico Weine. Das Consorzio del Marchio Storico Chianti Classico wacht über die Einhaltung der Regeln für guten Chianti.
 
Pienza
Ursprünglich hieß der Ort Corsignano und war Geburtsort des Aeneas Silvius Piccolomini, Spross einer verbannten Sieneser Familie, und späterer Papst Pius II. Einmal Papst geworden ließ er das Dorf umbenennen und begann, in der Tradition antiker Stadtgründer, den Ausbau zu einer idealen Stadt. Das Städtchen hieß fortan nach seinem Bauherrn Pienza und gilt als ein erstes Beispiel einer so genannten humanistischen Stadtplanung, eine Anregung die in anderen italienischen Städten aufgenommen wurde und sich schließlich über ganz Europa verbreitete.
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